IMMER SOMMER

IMMER SOMMER

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00:00:09: Hallo und herzlich Willkommen zu Folge Nummer

00:00:11: Neunundsiebzig.

00:00:12: Heute

00:00:13: geht es um Präsenz!

00:00:14: Und ich hab Andrea da,

00:00:15: freue mich

00:00:16: sehr.

00:00:16: Los geht's!

00:00:34: Und ihr seid dabei in der Folge Nummer neunundsebzig und ich freu mich ganz doll, Andrea mit dabei zu haben denn Andrea ist für mich auch jemand den ich ganz neu kennengelernt habe in meinem Leben.

00:00:47: aber Andrea hat eine spannende Sache in der letzten Zeit gemacht und darüber will ich euch erzählen, aber ich stelle euch Andrea erst vor.

00:00:57: Andrea ist Rechtsanwältin und Mediatorin und Facilitatorin.

00:01:02: Andrea dir ist integratives Arbeiten Wertschätzung und Einfachheit besonders wichtig.

00:01:08: Du bist Good Notes Enthusiast, denn du liebst Ideen entwickeln Verbindung zu entdecken und Strukturen zu bauen.

00:01:15: Du warst in der Top-Twenty von Germanis Next Speaker Star Und ich habe dich kennengelernt als jemand, der es schafft.

00:01:22: und dieser Ruf eilt dir voraus dass du Menschen liebevoll konfrontieren kannst oder auch besonders gut in fassilitativen Umständen intervenieren kannst.

00:01:34: Und dann hast du irgendwo geschrieben und das war nicht total sympathisch.

00:01:37: Du bist theoretisch ziemlich sportlich, herzlich willkommen Andrea!

00:01:41: Herzlichen Dank Neutas läuft ja schon mal gut hier für mich.

00:01:47: Wieso bist du theoretisch sehr sportlich?

00:01:49: Das kannst du mir noch mal erklären.

00:01:52: Also es ist jetzt ein Podcast zum hören und keiner zu sehen.

00:01:57: ich zeichne mich äußerlich nicht durch große Sportlichkeit aus Und ich finde aber, dass wir mit solchen Dingen auch einfach liebevoll umgehen können und zwar sowohl im Inneren als auch im Äußeren.

00:02:13: Ich bin ja jetzt häufig in knischigen Situationen unterwegs und da werde ich ganz oft angesprochen darauf, dass sich das eben so in so einer ... Offenheit dann nach draußen gebe.

00:02:24: Ja!

00:02:25: Und ich bin aber auch wirklich ... Also, ich kann Abseitsregel, weißte?

00:02:28: Ich kann dank eines lieben gemeinsamen Freundes und Kollegen ... Kann ich in der Fußball-Bundesliga ab und zu mitreden.

00:02:37: Wenn so große Ereignisse kommen, merkst du mir nicht an, dass ich nicht ständig gucke oder informiert bin.

00:02:43: Da kann ich schon Erwachsen mitrede.

00:02:46: Genau.

00:02:46: Ja cool, cool.

00:02:48: Also, das ist großartig.

00:02:49: Ich mach sogar auch Sport.

00:02:50: Das möchte ich jetzt auch sagen.

00:02:52: So nämlich, so nämlich.

00:02:54: Sehr schön!

00:02:55: Also ich fand das sehr gut.

00:02:56: Ich habe gedacht, ich werde mir das mal vielleicht als kleinen Einsteiger abgucken, dass sich den Leuten das mal so hinhalt.

00:03:02: Mal gucken was dieser Satz mit Menschen macht hat doch ein bisschen etwas mit Präsenz zeigen zu tun.

00:03:07: insofern steigen wir gleich ins Thema hin.

00:03:09: aber meine erste Frage an alle Gästen und Gäste ist immer einen Moment mit Sommer Was ist das für dich?

00:03:18: Sommer ist für mich vor allen Dingen eine.

00:03:22: Also das Licht kommt da direkt.

00:03:27: Mal abgesehen davon, dass ich jetzt natürlich geframping wegen dir... also ich bleibe jetzt wirklich mal bei der Jahreszeit und ich habe direkt so eine Brise.

00:03:36: Ich hab wirklich direkt ein körperliches Gefühl.

00:03:40: Es hat eine Leichtigkeit es hat was mit viel draußen sein zu tun und tatsächlich auch noch mal einem anderen Lebensgefühl, also als es jetzt eben in einem dunklen regnerischen kalten Wintermorgen ist.

00:03:57: Also für mich hat das direkt so ein Lebensgefühle kommt da auch mit.

00:04:02: Ja fühlst du das auch wenn das dann so heller wird?

00:04:04: Und so dass sich die Stimmung erhält?

00:04:06: Bist du so fühlig

00:04:07: sozusagen?

00:04:07: Absolut absolut!

00:04:09: Also ich bin Ich bin auch produktiver im Sommer, also ich versuche inzwischen auch einmal im Winter tatsächlich noch mal ins Licht zu kommen.

00:04:19: Einfach weil ich merke dass das mit mir auch was körperlich macht.

00:04:22: absolut ja.

00:04:24: Schön!

00:04:26: Ich habe diese Folge Präsenz genannt und das hat ein Hintergrund den ich entdeckt habe.

00:04:33: Ich hab es gerade schon angedeutet in deiner Geschichte und zwar ist die Arno oder meine Fantasie dahinter, dass du beim Facilitäten was du viel machst oder worüber ich dich auch kennengelernt habe.

00:04:46: Viel mit deiner Präsenz Arbeit ist.

00:04:48: das weiß ich gar nicht so genau.

00:04:49: deswegen sage ich es eine Ahnung.

00:04:50: Das möchte ich gerne heute mit dir rausfinden.

00:04:52: außerdem fand Ich das spannend bei Social Media zu verfolgen wie Du Bei Germany's Next Speaker Star das kannst Du gleich noch mal erklären was das ist.

00:05:03: wahrgenommen wurdest von mir.

00:05:05: und auch Ja in dem ganzen habe ich mich gefragt was hat das wie hat dich das wohl beschäftigt so als personen?

00:05:12: warum hast du dich da beworben?

00:05:14: und dann warst du super leidenschaftlich in dem?

00:05:16: so hab ich das wahrgenommen.

00:05:17: Und unser gemeinsamer freund christian den ihr in der folge vorher auch noch mal hören könnt er hat dann auch immer erzählt dass ja ein großer fan davon ist, wie du in Trainingspräsenz zeigst und ich würde gerne mit dir heute drauf schauen was das für eine Bedeutung hat.

00:05:34: Dieses Selbstbewusstsein im wahrsten Sinne und das selbst reflektieren über die eigene Präsenzen als Trainer und vielleicht auch als Teilnehmender eines Trainings wenn man dann in seinen Beruf geht oder seine anderen Beziehungen... Was es bedeutet?

00:05:51: Das ist so mein Ziel für heute und ich glaube du kannst uns viel darüber erzählen.

00:05:55: Aber starte doch mal ganz kurz, weil ich habe ja schon viel erzählt über deine Berufe.

00:06:01: Was ist dein berufliches Leben?

00:06:03: Was hast du gelernt?

00:06:04: Warum und was machst du jetzt?

00:06:07: Das tatsächlich immer mit einer der anspruchsvollsten Fragestellungen, weil ... Ich hab darauf eine ganz kurze Antwort.

00:06:13: Dann sag ich mir, ich bin Beraterin!

00:06:15: So.

00:06:16: Und ich hab darauf eine ausführlichere Antwort, die lautet, dass ich von Haus aus Juristin bin und auch zehn Jahre im Konzern war und dazu erst im Bereich HR gearbeitet habe und dann im Bereich Recht verantwortet habe also immer an Stellen gearbeitet haben wo sich Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr verstanden haben wo es auch Interessen gegensätzlich gab.

00:06:37: Im Arbeitgeberbetriebsrat also wo man auch ein Stück weit Entspannung sein wollte einfach um seine Rolle gut zu ämmen erledigen.

00:06:47: Und de facto habe ich immer schon mit Menschen an für sie stimmigen Lösungen gearbeitet, also das hat sich nie geändert.

00:06:55: Das mache auch heute noch.

00:06:56: Heute mache ich das nur mit einem anderen Handwerkszeug.

00:06:59: Ich bin damals, weil ich für mein Leben gerne immer schon verhandelt habe und dass auch viel beruflich gemacht habe, bin ich zur Mediation gekommen um das einfach kommunikativ zu verstärken.

00:07:09: Da war auch noch ganz viel Handwerk zu lernen und auch so eine Haltung, wo ich gedacht hab, hier bin ich aber zu Hause.

00:07:15: Also da war vieles dabei was ich vorher glaube schon so aus einer Natürlichkeit heraus gemacht habe, aber nie so dir nennen hätte können.

00:07:24: dann bin ich zur Visualisierung gekommen über die Visualisierung dann zur Facilitation.

00:07:29: Und Faciliation ist ja für mich ein Erleichtern ermöglichen auch in ... Ich denke immer wenn es besonders hart wird dürfen wir dürfen wir langsamer werden, dürfen wir weicher werden und nicht noch mehr durchziehen.

00:07:41: Wir dürfen schon realistisch sein ist kein Widerspruch in großer Klarheit.

00:07:46: Und dann braucht es eben mehr auch im Miteinander Auch auf einer Beziehungsebene als als Themen durchzuziehen.

00:07:54: Und das nicht, weil ich mit Wattebäuschen schmeiße sondern weil es einfach in unserer Natur liegt.

00:08:01: Wir Menschen sind Beziehungswesen und wenn wir ja in unserer Emotionalität und Aufgereibtheit sind dann sind wir nicht im Bester Arbeitsfähigkeit.

00:08:08: also für mich ist diese Arbeitseffizienz dafür eine Grundlage dass wir eben in der guten Präsenz, in einem großen guten Beziehung mit uns selbst sind.

00:08:16: und auch mit den anderen Menschen die wir im Raum haben müssen sie alle liebhaben.

00:08:21: Aber es braucht eine gewisse Fähigkeit nachzuvollziehen, was andere eben mit einen Blickwinkeln in den Raum bringen.

00:08:29: Und das kann ich nun mal besser wenn ich innerlich aufgeräumt bin weil sonst bin ich ja ständig im einem Anschlag und Emotionen und wir kennen das alle Flucht oder Gegenangriff oder Todstellen ne?

00:08:38: Das sind hier so unsere bewährten Strategien in emotionaler Notsituationen und die ist ja rein subjektiv, die ist für einige schon auch bei ... in Situationen vorhanden, wo andere das noch nicht sehen.

00:08:52: Und so mache ich eigentlich immer noch dasselbe halt nur anders.

00:08:56: Das ist der Werdegang und je mehr ich mich auch mit Haltung und dieser Beziehungsebene auseinandergesetzt habe, je mehr hab' ich gemerkt, ach guck mal!

00:09:05: Ich bin ja selbst mein wichtigstes Tool.

00:09:08: also wenn ich nicht in Ruhe und Aufgeräumtheit auch in der Klarheit reinkomme, sondern dann eben auch noch Stimmung mit aufnehme oder es versuche anderen Menschen recht zu machen die gerade in ihren Prozessen sind.

00:09:23: Da bin ich halt einfach nicht hilfreich in dem was ich tue.

00:09:25: Punkt und insofern braucht's da auch etwas an bei dir selbst.

00:09:31: also so einen gesunden Egoismus.

00:09:34: Was hast du denn?

00:09:36: Du hast das rausgefunden, Präsenz ist wichtig.

00:09:39: Was hast du damit getan?

00:09:41: Hast du dich weitergebildet, selbst geschult, reflektiert ... alles?

00:09:47: Ich weiß es gar nicht.

00:09:48: Das Schwande ist ja heute so, wenn du rückwärts guckst, macht alles auf einmal Sinn und gibt's immer dieses vorwärtes Gehenrückwärts-Erkläte sich oder so.

00:09:59: Und ich hab irgendwann gemerkt, dass ich eine Präsens habe, Und das mir auch einzugestehen, so im Sinne von ... dass Menschen ihm gesagt haben danke für deine Klarheit.

00:10:12: Danke für deine Ruhe, danke für deine achtsame Sprache.

00:10:15: Danke dafür dein Dasein.

00:10:17: Danke, dass wir mit dir einfach nur traurig sein konnten.

00:10:20: Das war wichtig für uns heute.

00:10:23: Auch oft in den Momenten, wo ich dachte, ich hab ja gar nix gemacht Leute!

00:10:26: Ich war ja nur da, ne?

00:10:28: Ja genau.

00:10:30: So, und wo ich auch in meinem früheren Selbstverständnis gedacht habe das ist doch nichts was ich dann leiste.

00:10:37: Ich komme schon aus so einem Leistungsverständnis.

00:10:39: Ich muss ordentlich und fleißig arbeiten und viel mehr Wert bringen zu realisieren dass es manchmal tatsächlich genügt einfach nur einer relativ liebevollen Art und Weise klar nochmal zusammenzufassen was gerade los ist möglich zu machen.

00:10:59: Das sind ganz besondere Momente und dann habe ich so gemerkt, ach guck das ist ja wertvoll für die Gruppe was bei mir häufig aus einer Naturlichkeit rauskam Und dann kann ich es heute glaube ich sehr viel bewusster nutzen.

00:11:12: also Ich trau mir da mehr oder weiß einfach oder hab ein bisschen gelernt und das ist wahrscheinlich das was ich über die Zeit gelernt habe dass das eben wertvoll ist.

00:11:27: Ja, nicht nur hilfreich ist sondern notwendig.

00:11:31: Warum ist das denn notwendig?

00:11:33: Also ich stelle mir jetzt jemanden vor der gelernt hat juristisch eine Person oder eine Organisation zu verteidigen.

00:11:41: Das ist ja eine Funktion von einer Rechtsanwälte in einem Rechtsanwald.

00:11:48: Dafür braucht es eine Präsenz, eine Stärke so stelle ich mir vor und Das bewertet jeder unterschiedlich.

00:11:55: Häufig ist aber das Stereotyp, man muss die andere Person platt machen da muss man die Leute überrollen Hauptsache gewinnen sozusagen Wie hast du das gelernt wahrgenommen für dich?

00:12:08: Ich sag jetzt mal entdeckt.

00:12:10: Also ich habe tatsächlich im Juristisch war.

00:12:11: sie hatte insofern Glück dass sich ja im Unternehmen juristisch zivilisiert worden bin.

00:12:17: und mein vorstand hat immer gesagt legal doesn't determine the business.

00:12:20: wir sind hier um Lösungen zu finden.

00:12:21: also das war schon auch eine grundsituation, dass wer halt innerhalb des juristischer laubten rahmens eben mit denen die das geld tatsächlich verdient haben also in dieser demütigen verfasstheit leute ich kost ja hier nur Geld ich bringe hier kein.

00:12:33: Profit rein, ne?

00:12:35: Also bin ich dafür da euch auch zu unterstützen und euch Möglichkeiten aufzuzeigen.

00:12:39: Da hatte ich eine schöne Ausgangs- ... also für mich hilfreich.

00:12:42: im Sinne von Wertekodex, auch ausgangssituationen Und in aller Gleichzeitigkeit habe ich immer im Juristischen Dasein immer gelernt Ich höre zu um direkt mein Gegenargument auch sehr klar und sehr scharf vorzustellen.

00:12:57: Das kann nicht gut.

00:12:58: Mir sagt jemand was habe ich in drei Sekunden eine Meinung dazu und versuche, das direkt zu entkräften.

00:13:05: Das ist auch nach wie vor eine Aufgabe ... In so einem Diskussions-Kontext.

00:13:15: Ja!

00:13:16: Und das war wahrscheinlich wirklich.

00:13:17: dann im Hinblick auf, wo habe ich gemerkt, dass sich da auch was geändert hat.

00:13:22: Im Rahmen der Mediationsausbildung hat sich das erste Mal – also als Juristin wir studieren ja nun auch ordentlich – das ersten mal gelernt, das so zuzuhören um zu verstehen, allein wert ist Also eben nicht, um direkt mein Gegenargument vorzubereiten.

00:13:38: Also da finde ich sprachlich auch funktionieren wir super in Deutschland weil das ist ja direkt ein gegen Argument vorzubereiten sondern erst mal zuzuhören und eine andere Gesprächsdynamik reinzubringen die tatsächlich mehr für Präsenz sorgt nämlich dass wir achtsam im Miteinander sprechen sind, im Dialog, im Austausch Und dass ich dann auch in einem handwerklichen, also diese Gesprächsdynamik wäre verstehen vor Verstanden werden.

00:14:05: Erstmal sicherstelle gibt es den schönen Begriff der Verständnisquittung.

00:14:10: Habe ich dich da richtig verstanden?

00:14:12: Dann lege ich meins dazu – in aller Gleichzeitigkeit nicht!

00:14:16: Natürlich sind wir immer noch im Gegenüber und es ist nicht so ein Ich mach Dich kaputt Sondern es ist in der Haltung nachvollziehbar.

00:14:26: Ich muss erst mal verstehen, was man gegenüber sagt.

00:14:30: Vielleicht kann ich's aus ihrer Perspektive dann sogar Verständnis dafür haben?

00:14:35: Das heißt ja noch lange nicht, dass sich damit einverstanden sein

00:14:37: muss

00:14:39: und das auch kommunikativ in so einer Haltung aber auch im Handwerk zu lernen, zu sehen wie ... Was macht es denn mit Menschen, wenn sie sich wirklich gesehen verstanden fühlen.

00:14:51: Das bringt eine ganz andere Dynamik in jedes Gespräch, ich bin mir ziemlich sicher das weißt du, dass auch immer sehr aus meiner Sicht sehr angenehm tust und dieses... Und das kann ich schon sehr viel nutzen und das hat einen großen Unterschied damals gemacht auch in diesem und vielleicht hat es auch was mit Präsenz zu tun.

00:15:12: Es darf in Gleichzeitigkeit sein also nur weil dir zu hundert Prozent auch von der Haltung Herr Gönne, dass du dich mit deinem durchsetzt.

00:15:20: Heißt es nicht, dass ich mich nicht auch mir zuhundert Prozent gönne?

00:15:23: Dass ich mich mit meinem durchsetze und das braucht aber ein anderes Verhalten und auch mehr auf die dahinterliegenden Qualitäten Interessenbedürfnisse jetzt immer in der Mediation gucken damit wir überhaupt auch gemeinsame Einigungen Lösungsbereiche finden.

00:15:39: Aber um das jetzt gar nicht so sehr in dieses Kooperative zu bringen, ich glaube einfach dass das was geändert hat, dass sich nicht mehr im... ...in diesem Kontra, naja das was du jetzt sagst, das kann ich dir aber direkt kaputt machen, sondern dann so ah guck!

00:15:53: Ja das ist nachvollziehbar wenn sie das so sagen und ihnen ist ja dann auch wichtig, dass wir das und das und es machen und in aller Gleichzeitigkeit ist für uns also jetzt im Verhandeln denn oder auch immer im Persönlichen wichtig das eben was ganz anderes zusätzlich erreicht wird.

00:16:06: Das war schon wertvoll.

00:16:07: Also es war auch ein Gamechanger und das war so krass, dass ich das erst nach Studium und echt auch einigen Jahren Berufserfahrung gelernt habe.

00:16:16: Ja?

00:16:16: Absolut!

00:16:17: Ich erlebte es ja auch in Trainings, dass es viele Leute gibt die das nach Jahren im eigenen Beruf als Wert entdecken und sich wundern, warum sie das vorher noch nie so gesehen haben.

00:16:26: Ich glaube auch, dass das was ihr nach Branche nicht in der DNA vorhanden ist, würde ich mal sagen... Gab es einen Moment oder irgendwie so ein Meilenstein, der das dir ... Oder wo du sagen würdest, daran hat sich das entzündet.

00:16:43: Dass du in diese andere Meilenzeit reingegangen bist von ich will erst mal verstehen bevor ich verstanden werden will?

00:16:52: Das erden mich jetzt vielleicht nicht aber ich weiß auch gar nicht ob es ein Moment ist und ich hab die so unglaublich wirksam.

00:17:03: also dass ich weiß Wie gesagt, aus einer Natur heraus viel auch, glaub ich vorher schon getan hab.

00:17:09: Weil ich ein sehr harmonieorientiertes Menschenwesen bin.

00:17:13: Ich mag gerne mit anderen und ich mag Menschen, hüfternischt!

00:17:18: Und mag auch neue Leute kennenlernen.

00:17:19: Dann bin ich ja auf so people-pleasingen Anteile, wo ich immer denke das ist doch großartig dass ich die habe weil dann kann ich direkt auch achtsam gegenüber anderen sein.

00:17:28: in den Raum gehe, kann ich dir sagen hier stimmt aber was nicht oder so.

00:17:33: Ich kenne nicht genau sein Was, aber irgendwas ist drin.

00:17:35: also all das habe ich ja mitgebracht und dann ist aber aus diesem Ganzen wenn ich sehr gefühlig durch die Welt gehe auch in der Harmonie.

00:17:44: Orientierung bin einfach auch gerne in Beziehungen guter bin Dann ist da natürlich immer ein Preisschild dran dass man sich manchmal zurückzieht im Sinne von naja gut kommen dann kriegst du halt deinen Willen.

00:17:56: Und ich habe gemerkt, wenn ich das handwerklich und von der Haltung her eben ja schon professionalisieren oder auch zu etwas selbstverständlich machen.

00:18:05: Das war damals wirklich im Rahmen des Verhandelns.

00:18:08: Da brauchst du es einfach auch handwerglich.

00:18:11: Dann bekomme ich für mich viel mehr raus und kann gleichzeitig in guter Beziehung bleiben.

00:18:16: Also dieses ... kein Ausschlusskriterium mehr ist, dass ich in guter Beziehung sein kann und gut für Gruppe und auch für andere Menschen sorgen darf.

00:18:26: Und gleichzeitig in aller Entschiedenheit und Klarheit auch das bekommen was ich will!

00:18:33: Und das fand ich großartig.

00:18:34: Also, es ist so eine Effizienz, weißt du?

00:18:37: Ich muss damit auch nicht mich zurücknehmen, sondern ich kann liebevoll klar sein und ich kann immer sagen ja, kann ich verstehen dass das aus deiner Sicht so ist und will dich gar nicht abwerten und ... So!

00:18:54: Es kommt noch was dazu.

00:18:56: Also ich find's großartigt denn Ich empfinde das auch als ein Riesenmehrwert und irgendwie erlebe ich es auch hier und da.

00:19:04: Und kenne es auch aus meinem eigenen Leben, dass es sowieso eine Art Legende oder so eine Idee gibt, dass eben dieses mit jemandem sich zu einigen nur geht ohne dass ich Mainz mit dazulege oder im Konflikt seien miteinander.

00:19:19: Auch immer bedeutet, dass man sich da zurücknehmen muss oder dass es um einen Verlieren geht auf irgendeiner Seite.

00:19:28: Ich liebe diese Erfahrung mit, ich sage jetzt mal richtigem Handwerkszeug oder auch Raum und eben auch der richtigen Präsenz in einer Beratung dazu führen kann.

00:19:39: Dass ein Verstehen, einen Hören wie zu eine Art gemeinsame Lösung führen kann das scheint wie so ein Geheimnis zu sein kommt mir manchmal so vor.

00:19:50: und trotzdem ... bin ich da auch immer wieder neu auf Entdeckungsreise mit Menschen.

00:19:56: Kriegen wir das sind, schaffen wir das?

00:19:57: Und das hat ja auch was Unsicheres... Ich bin gerade selber unsicher wo die Reise hingeht oder so.

00:20:02: Absolut,

00:20:03: absolut!

00:20:04: Ja.

00:20:05: Finde ich super spannend.

00:20:07: Ich habe von dir im Vorgespräch hast du gesagt dass du auch einen Meilenstein auf dieser Reise des Präsenz Lernens oder Präsenzentdeckens über Geralt Hütter gemacht hat und wollte dich gerne fragen, inwieweit das dann noch mit reingespielt hast.

00:20:28: Also für die Leute, die es nicht wissen.

00:20:31: Geralt-Hütter hat uns gelehrt.

00:20:35: so, sag ich jetzt mal, dass Einladen inspirieren ermutigen besser klappt als belehren Bekehren.

00:20:41: Und das dritte B habe ich

00:20:42: vergessen?

00:20:43: Beschweren!

00:20:44: Beschweren.

00:20:44: So, da war ich schon fast.

00:20:46: Genau.

00:20:48: Inwieweit hat dich das inspiriert oder ein Mittag reingespielt?

00:20:52: Ich glaube, das hat auch wieder diese Welten verbunden.

00:20:55: Also dieses ... Ich möchte in guter Beziehung sein mit Menschen, weil dann auch alle in ihrer besten Version oder in ihrer Kraft da sitzen können.

00:21:08: und wenn ich Menschen hab die Angst haben, die Sorgen haben, So.

00:21:14: und wenn ich dann auch noch sage so du musst jetzt aber und wenn du das nicht tust dann verstärkig.

00:21:20: Und was was ich bei gerald hüter einfach immer wieder nicht meine es ist ja jetzt auch einfach.

00:21:26: Ein anderer ganz toller Unter Schmidt sagt immer, gäbs die Neurowissenschaften noch nicht.

00:21:30: Wir müssen sie glatt erfinden!

00:21:31: Weil Sie uns ja auch zeigen, dass wir so funktionieren.

00:21:34: also das ist jetzt keine weichgespülte esoterische Ganzheitliche was ja manchmal so abgewertet wird sondern wir wissen inzwischen Dass wir einfach Neuro wissenschaftlich Funktionieren wie wir funktionieren und wenn wir nicht in Kohärenz sind Also wenn bei uns Unstimmigkeiten Sind dann sind wir nicht In unserer besten Version Und in unserer Besten Version sind wir eben nur sind und wenn wir auch unsere verschiedenen Ebenen gut sortiert haben.

00:22:02: Und da finde ich das Einladingsbild von Gerald Hüter immer wieder eine wunderbare, auch so schön pragmatisch greifbare... Also es macht vielmehr auf Beziehungsebene möglich als wenn Ich kann mir ein ganz kurzes Beispiel aus meinem inneren Team, also mein inneres Team ist sehr illusster besetzt.

00:22:30: Ich weiß auch nicht, das ist immer wahrscheinlich wieder beim Theoretisch Sportlich.

00:22:32: es ist eine Fußballmannschaft ich weiß nicht woher das kommt und ich hatte immer so ne Freundin Rottenmaier im Inneren Team Und die war eher so belehrende Bekehren beschwerene du musst dich anstrengend fleißig sein, geht rüber und das kannst du jetzt nicht machen.

00:22:47: Was sollen die Leute über dich denken?

00:22:49: Also die war schon recht fest installiert ohne dass ich sie jemals freiwillig gewählt habe aber die hat mich auch zu guten Ergebnissen gebracht.

00:22:58: also es ist jetzt nicht so, dass das immer schlecht war aber ich fand die doof weil die mir immer Druck gemacht hat oder ich mir immer hab Druck machen lassen ist natürlich in der Osteam da wer nicht mit dir hat Und die hab ich irgendwann auf der Ersatzbank, und jetzt sitzt da auch auf der Tribüne gepackt.

00:23:17: Und hat mir so eine Junge ... also auch so ne freie Spielerin reingeholt.

00:23:24: Die nennt sich Misshelfe-Countability.

00:23:26: Das ist so ne Selbstverbindlichkeit, die aus einer ganz anderen Haltung kommt.

00:23:30: Die Dinge möglich macht weil sie mir gut tun.

00:23:34: D.h.,

00:23:35: wo sind wir wieder?

00:23:36: Was ist das heute so ne Sportliche Unterhaltung?

00:23:38: Wer hätte das gedacht?

00:23:40: Also, die sagt dann halt ... Pass auf.

00:23:42: Du kannst dir jetzt überlegen, ob du heute morgen zum Schwimmen gehst oder nicht?

00:23:47: Die sagt nicht, aber ich will gehen, weil sonst so.

00:23:51: Und erinnert mich an langfristige Dinge und wie gut ich mich danach fühle und all sowas.

00:23:56: Das kommt aber aus einer anderen Quelle.

00:23:58: Und das find ich eben bei diesem ... Was Geralt da reinbringt, ist immer wieder dieses Einladen und diese Erinnernde.

00:24:05: Wofür tust du es?

00:24:07: Also auch sich selber in einer liebevollen Art und Weise oder andere Menschen in der liebevolle Art und Weise betrachten was meiner Beziehungsebene wohl tut.

00:24:17: Und es ist gleichzeitig in größter Effizienz für unsere Arbeitsfähigkeit viel sinnvoller weil wir wissen dass wenn wir in der Druck-Situation sind ich kann nicht mehr das wird dann einfach Dann tritt es nicht so gut.

00:24:32: Und das finde ich an Geralt Tüter immer wieder faszinierend, wie klar er uns da auch aufzeigt was der Schlüssel ist.

00:24:40: Kennen heißt nicht können aber es ist immer wieder eben in Impuls.

00:24:44: Ja also ich bin davon auch zu tiefst überzeugt und ich buchstäbe hier das gerade durch ... in Trainings, wo es um emotionale Intelligenz geht und zu lernen das sein ermutige und einladen oder gemeinsam aus Problem schauen.

00:24:59: Schon den Unterschied macht wenn ich dass... ...den Stuhl verrücke von gegenüber zu nebeneinander und das zu spüren und so.

00:25:09: Und trotzdem kenne ich Leute die dem nicht trauen und die dann sagen ja okay aber wie würde das denn jetzt laufen?

00:25:15: Das frage ich mal dich.

00:25:17: Wenn jetzt jemand in einem Training sitzt und du möchtest die Leute einladen, mit in einen Prozess einzusteigen.

00:25:22: Und da ist jemand der sagt ne!

00:25:25: Also das halte ich ja alles nicht für sinnvoll.

00:25:27: Was machst Du?

00:25:30: In Verbindung mit Präsenz was ist dann Deine Vorgehensweise?

00:25:37: Also, erst mal ist es wirklich so ein radikales Mitfühlen.

00:25:41: Und ein großes Dankbar sein, dass er sich überhaupt traut das in so einer Situation und in so eine Runde auch klar zu sagen weil das machen ja auch viele nicht.

00:25:48: also schwieriger finde ich eher noch den umgang die das innerlich machen und die dann aber so aus innerlicher aussteigen und äußerlich aber da sind und ich meine das ist natürlich auch für Gruppe nochmal auszuhalten.

00:26:03: Aber was mache ich?

00:26:04: Ich würde wahrscheinlich wirklich sicherstellen, dass ich ihn da richtig verstanden habe – so auch im Sinne von Nachvollziehbarkeit.

00:26:12: Für sie ist das jetzt hier kein Setting, was für sie irgendwie erfolgsversprechend ist.

00:26:15: also wieder die berühmte Verständnisquittung und dann mal hören, was kommt!

00:26:21: Und häufig kommt dann was und sagt, das wäre auch ein Missverständnis.

00:26:24: Weil dazu kommen wir gleich oder so können Sie ja für sich entscheiden ob sie bis dahin noch mal bleiben möchten?

00:26:30: Oder ob Sie jetzt schon sagen dass es für Sie nicht ich glaube der Rest der Gruppe ist einverstanden damit dass wir so weitermachen.

00:26:35: Das ist ja immer so ein schmaler Grad, weil wir bieten schon als Facilitäter auch Interventionen an die aus Routinen rausreißen.

00:26:41: Und das ist ja schon strukturell gewalttätig.

00:26:44: Ab irgendeinem Moment brauchen wir diese Resonanzen und auch dieses Neue.

00:26:50: Wenn dann aber Störung aufkommt, dann ist es wie früher in der Mediation.

00:26:54: Unsere Ausbildung hat immer gesagt, Hurra!

00:26:55: Ein Konflikt oder da dann hurra eine Schürung.

00:26:58: Also großartig hier wird was sichtbar, weil hier passiert gerade etwas.

00:27:02: Und ganz häufig sind das dann die Menschen, die am Ende sagen, krass hätte ich nicht gedacht.

00:27:06: Aber es war wirklich hilfreich.

00:27:07: Ja, dank ihnen weil sie am Anfang auch oder weil du am Anfang gesagt hast was dich daran stört Weil wenn du das gesagt hast sei dir sicher in der Gruppe war's bestimmt noch vier fünf mal leise gedacht.

00:27:17: und danke dass Du deine Stimme für wars war.

00:27:19: so konnten wir damit arbeiten.

00:27:20: also das einfach auch in dieser Selbstverständlichkeit zu nehmen und ist dann und das hat dann wieder etwas mit auch du bist dein eigenes und wichtigstes tool das nicht persönlich zu nehmen, so nach dem Motto der findet mich jetzt doof und er findet das was ich hier mitbringe doof.

00:27:35: Ja es mag sein dass er das auf mich projiziert aber ich habe ihm ja nichts getan.

00:27:39: ich komme da ja mit bester Absicht und meistens auch also das darf ich behaupten gut vorbereitet auch wenn wir immer bereit sind das kennst du wahrscheinlich auch alles radikal über einen Haufen zu werfen was wir vorbereitet haben wenn etwas anderes dran ist und gleichzeitig kommen wir her vorbereitet Und dann, wenn da so von Minute ein sowas ist.

00:27:57: Letztens hatte ich jemanden, also arbeite gerne im Kreis wie du ja auch und das ... Und dann kam der Achs sagt, da sind wir hier bei den anonymen Alkoholikanern, die denken, super, kann man mit arbeiten!

00:28:09: Dann hab ich zuerst gedacht, er machte dann so den Einstiegssatz oder Kindergarten kommt ganz oft, ne?

00:28:14: Und dann denk ich immer so Ja,

00:28:16: es

00:28:16: vielleicht auch mal Zeit, dass auch das in so einer Selbstverständlichkeit Da kommt jetzt von Günther Schmidt noch mal was dazu aus dem Hypnosystemischen, immer eine Produktinfo zu geben.

00:28:29: Also warum mache ich das?

00:28:31: Warum biete ich das an?

00:28:32: also um es wirklich weiterhin als Einladung ermutigen und Inspirationen zu halten Weil es ist ja immer ein Experiment, auf das sich dann Menschen einlassen oder eben nicht einlassen.

00:28:42: Und wenn ich das dann beschreibe so im Sinne von vielleicht auch erst mal ein bisschen seltsam, dass wir hier alle im Kreis sitzen und dann immer noch in der Mitte stehen ... Ich zünd' ja auch öfter eine Kerze an.

00:28:51: Also jetzt müsste er ganz hart sein!

00:28:54: Und also auch im Unternehmenskontext, also in Dachs Notierten, ne?

00:28:57: Also jetzt nicht nur in, sag ich jetzt mal anderen Kontexten.

00:29:02: Wenn's der Feuermelder erlaubt... Ich schreife ab, ich komme wieder zurück.

00:29:09: Und dann aber auch zu erklären dass das eben aus einem Grund ist, ne?

00:29:13: Dass wir im Kreis sitzen oder weil die Einladung ist sich mal wirklich auch anders in einem anderen Setting zu setzen, dass es archetypisch in uns drin steckt.

00:29:22: Wir haben immer schon ums Feuer gesessen und gelernt Da gemeinsam uns die wichtigsten Geschichten des Tages erzählen.

00:29:30: Auch heute noch enden die besten Partys wo in der Küche, um die moderne Feuerstelle... Also das steckt in uns drin!

00:29:36: Und wenn du so Sachen mit Bedeutung auflädst und hieß nach dem Motto A, die Tante will jetzt dass wir hier im Kreis sitzen und gleich irgendwelche Lieder singen?

00:29:43: Nee!

00:29:44: Das braucht ja eine Aufladung.

00:29:45: Es muss ja Nutzen haben und der will erklärt werden, also das braucht es dann auch.

00:29:50: Also es ist da nicht nur so im Sinne von ah die geht's nicht gut damit, lass mal verstehen warum nicht?

00:29:54: Sondern ah guck ich hab dir den Nutzen davon noch nicht verständlich gemacht.

00:29:59: Ja stimmt!

00:29:59: Das liegt auch bei mir als Verantwortung.

00:30:00: hasse recht.

00:30:01: danke für den Hinweis.

00:30:02: Ist ne gute Gelegenheit dass man zu tun.

00:30:04: hilft ihr das?

00:30:05: können wir so weitermachen oder brauchst du noch was?

00:30:08: Also auch in so einer Selbstverständlichkeit Ja.

00:30:10: Was war deine erste Reaktion, als der Mensch dann gesagt hat ... über den anonymen Alkoholikern so?

00:30:16: Weißt du es noch?

00:30:18: Dass ich ... Er hat gesagt, wie heißt denn der Anspruch da, der erste Satz?

00:30:22: nochmal, weil ich bin ... Ich glaub, er hat gesagt ich bin nicht weiß mehr Holger und ... Achso

00:30:28: ja,

00:30:28: ja!

00:30:28: Ich weiß also diesen Einstiegsatz... Mein

00:30:30: Name ist Holger.

00:30:31: Und

00:30:32: dann hab' ich glaube ich eingesetzt im Sohn.

00:30:34: Ja, und ich bin Andrea und ich sitze hier auch irgendwie so.

00:30:37: Dann haben wir nachher noch so gelacht.

00:30:40: Also, ich hab das erst mal gelassen.

00:30:42: Dann haben wir noch so gelacht, weil ich dachte, ach so!

00:30:44: Das ist dein echter Name?

00:30:46: Ich dachte, du wärst eben total im Schauspiel gewesen.

00:30:48: Nein, nein, sag da ... Aber dann hab ich, glaub ich, gesagt ... Achso, aber nur der Teil oder?

00:30:54: Wir haben damit rumgespielt.

00:30:56: Schön, ja, ja schön.

00:30:57: Und das war okay für ihn auch.

00:30:59: Weil das ist ja erstmal eine Kompensation behauptig jetzt in meinem Umgang mit einer fremden Situation.

00:31:05: Mhm.

00:31:06: Und auch ein unheimlicher Vertrauensvorschuss, wenn jemand damit versucht Humorvoll umzugehen.

00:31:11: Ja,

00:31:11: schön!

00:31:12: In der gleichen Runde – das war aber noch ein Handwerker dabei – Sigi und der sagte dann irgendwann nach ... Also auch als er am nächsten Tag sagte denn Boah, Andrea jetzt habe ich erst begriffen also da war so ein bisschen... Jetzt habe ich das erst begriffen, warum wir hier so eine Mitte haben.

00:31:26: Weil das sind ja die jungen Menschen, um die wir uns kümmern und auf die wir fokussieren.

00:31:30: Und in dem Moment war der ganze Kreis ruhig.

00:31:32: Das war einer dieser Momente, wo du denkst, kannst du noch viel vorher erklären?

00:31:36: Warum wir da im Kreis sitzen.

00:31:37: Aber das ist der Moment, wo es alle erlebt

00:31:40: und erfahren haben.

00:31:41: Also mir fällt dazu ein, in der Transaktionsanalyse gibt es den Begriff des freien Kindes.

00:31:47: Das ist ein Teil der Ich-Struktur und häufig sind solche humoristischen Bemerkungen eben eigentlich eine Einladung – wir verstehen sie aber als Angriff oder als Beleidigung.

00:31:58: Ist das eigentlich eine ... zu spielen und Humor ist zum Beispiel eine Spielart.

00:32:02: Und da mitzugehen, finde ich ein ganz cooles Tool.

00:32:06: als Trainer so sagen... Ja gut machen wir!

00:32:08: Also ich kann über mich lachen, ich kann das hier lachen sozusagen.

00:32:12: Ich kann verstehen dass man es lustig findet um dann ne Überleitung zu kriegen aber da steckt auch was hinter ihm.

00:32:18: Da habe ich mir wirklich etwas überlegt so und dann wieder in einen anderen Artenteil zu kommen der ein bisschen erwachsener ist um den es dann gehen soll.

00:32:25: Finde ich eine ganz coole Strategie.

00:32:28: Was genau machst du denn, wenn du selber innerlich eine Unsicherheit spürst oder getriggert bist?

00:32:34: Also was ja auch eine Unsichheit sein kann.

00:32:35: Aber da stelle ich mir noch mal als eine Herausforderung vor Da gibt es jemanden der Rückmeldungen hat Kritik Konflikt und du spürest bei dir selber eine Unsicherung.

00:32:45: inwieweit bist Du dann präsent?

00:32:50: Das Schöne ist dass ich meistens im Kontext bin wo ich Wenn die so unsicherheit kommt behaupte inzwischen zu wissen, dass ich die entweder von jemand anderem spüre.

00:33:05: Oder aber das ich mir wirklich relativ schnell denke naja du hast ja dein bestes gegeben dir kann niemand was.

00:33:11: also Ich habe ja nicht.

00:33:13: Also weiß ich selbst wenn ich mal daneben liege Was ja nun wirklich sein kann hab ich ja im beste absicht.

00:33:19: also ich bin da wirklich nett mit mir Und das kann ich auch sagen.

00:33:25: also ich sage wirklich ab und zu Naja Echt was dabei gedacht bei dieser Fragestellung, aber ich merke gerade für euch ist die ja mal überhaupt nicht hilfreich.

00:33:36: Und dann, was du grad auch schon gesagt hast, dann lachen wir oder dann nehmen wir aber auch dieses persönlich vorwerftbare Was dann vielleicht andere auf mich projiziert haben?

00:33:44: Oder wenn ich da wirklich in Unsicherheit käme, dann auch auf mich angewendet hätte so nach Motto Ordo heißt das falsch gemacht und besser Und oder aber ich sage Leute, ich bin gerade selber ein bisschen unsicher.

00:33:56: Weil ich gar nicht weiß ob das jetzt für die Gruppe gibt mir mal dass man Runde dazu machen muss immer hier weil einer der großen also für mich auch so ein handwerklicher undhaltungsmäßiger Gamechanger ist.

00:34:07: wir teilen uns die Verantwortung für die Qualität.

00:34:10: Also Wer bin ich, wenn ich davon außen reinkomme?

00:34:13: Das kennst du ja von dir auch klar.

00:34:14: Wir bringen Impulse mit und Erfahrungen mit.

00:34:17: Gleichzeitig sind die Leute in ihrer Kompetenz noch am besten was sie gerade beschäftigt.

00:34:26: Auch wenn mir vorher ein oder zwei Menschen das zusammengefasst haben und ich behaupte wir haben eine schnelle Auffassungsgabe ... Wir sind gar nicht in den Dynamiken drin!

00:34:36: Und das ... Das tue ich dann.

00:34:38: Und dank deiner Frage merke ich grad, da bin ich jetzt aber sogar glatt ein bisschen stolz auf mich ... dass das seltener und selten geworden ist, dass sich das bei mir suche.

00:34:47: Also, dass es eher so ist, ich denke okay, lass mal schnell kreativ werden wie das für euch hilfreicher werden kann!

00:34:54: Ich hätte noch was im Angebot.

00:34:55: oder sagt mir mal kurz, helft mir weiter?

00:35:00: Ja, ich höre auch raus du bist jemand der bereit ist, das zu öffnen.

00:35:05: Das ist eine Fähigkeit und auch da braucht es ein Selbstbewusstsein im wahrsten Sinne, dass man sich seiner selbst bewusst ist.

00:35:16: Und natürlich auch ein bisschen Mut zu sagen ich leute ich bin jetzt gerade selber unsicher weil in Trainer Kontexten oder auch wenn es um Business geht, so häufig ja das große Bild ist da ist jemand der alles weiß.

00:35:29: Alles kann und so und dann dahin zu gehen und sagen jetzt bin ich gerade aber selber unsicher hat eigentlich eine Stärke glaube ich also das meine Überzeugung.

00:35:36: aber häufig ist es eben als Stereotyp nicht gegeben oder wirkt auch dann neu auf Leute und irritieren oder so finde ich aber wirklich ne ganz ganz schöne Eigenschaft die mich auch sofort einlädt jemandem zu vertrauen, wenn ich merke ach da ist jemand bereit auch sich verletzlich zu machen und so.

00:35:58: Und das is ja auch was ganz ganz tief menschliches.

00:36:02: Ich mach mich verletzlich... ...und jetzt siehst du das und eigentlich ist es eine Einladung guck mal du kannst das eigentlich auch sozusagen so ne?

00:36:11: Also in uns Menschen ist es ja so Rücken an Rücken liegen zum Beispiel.

00:36:18: Da kann man das vielleicht nachvollziehen.

00:36:21: Also hört sich, finde ich sehr danach an dass du gelernt hast zu sagen.

00:36:26: Ich teile mit euch meine Unsicherheit in dem Bewusstsein das daraus was Schönes entstehen kann so.

00:36:34: Genau genau und was dann häufig gar nicht als... Das hast Du ja gerade auch für mich unabhängig ins Wort gebracht, dass das eben nicht als Schwäche wahrgenommen wird also dass das eine Stärke sein kann, sich in dieser Verletzlichkeit zu zeigen.

00:36:51: oder auch da ist Humor immer.

00:36:54: Also ich glaube, ich könnte auch gut so was formulieren wie Ich fand es war eine spitzen Idee.

00:36:59: aber ich glaube ihr findet das gar nicht.

00:37:02: Ich sollte mal etwas anderes machen.

00:37:03: also weißt du so auch an diesem Leute?

00:37:05: Ich bin hier echt mit was coolem angereist.

00:37:08: Aber wenn das für euch also auch in dieser radikalen Bereitschaft dass jederzeit zu eurem zu machen, weil dafür bin ich ja da.

00:37:16: Nicht bei allem, wenn ihr jetzt eine Runde drei Stunden lang das selbe Thema beschwindet ist schon meine Aufgabe auch zu sagen ... Ich will nur sagen wir haben nur noch zwei Stunden.

00:37:27: also wir können so weitermachen aber es hat halt Konsequenzen, ne?

00:37:30: Also dann müssen wir halt sagt mal an wie er das wollt, sonst würde ich's hier ein Stück weit abkürzen und wird darauf vertrauen, blablabla.

00:37:37: Also ich hab ja schon auch Aufgaben.

00:37:40: Aber wenn ich eben merke, dass ... Ich bringe nicht alle Antworten mit.

00:37:44: Ich finde sowieso das uns gut steht, wenn wir mehr mit Fragen

00:37:49: kommen.".

00:37:49: Ja!

00:37:50: Also, ich spüre auch schon so ein Mindset dahinter was sich wie gesagt das teilen wir glaube ich miteinander.

00:37:56: trotzdem noch mal die Frage Wie gehst du denn um oder wie intervenierst Du bei sehr dominanten Persönlichkeiten?

00:38:04: Oder ganz stillen

00:38:05: Gruppen Meistens auch.

00:38:11: Ich merke gerade, dass ich das häufig über so ein ... Ich behaupte liebevollen Humor.

00:38:14: jetzt müsste man mal die Gruppen fragen ob dir das auch so empfinden aber wir lachen häufig dann darüber.

00:38:19: Na gut ihr zeichnet euch ja jetzt auch nicht grade durch Redefluss aus.

00:38:26: Was haltet ihr denn davon?

00:38:27: und dann mache ich einen Angebot?

00:38:29: Was haltest du denn davon wenn Mama eine Runde dazu machen?

00:38:31: Und ich stelle ne ganz konkrete Frage damit hilfreicher wird also einfacher zu antworten Und dann vielleicht nehmen wir uns ein, zwei Minuten das Wort drüber nachdenken.

00:38:42: Machen wir eine Runde dazu einfach mal damit ihr auch damit mal hören was alles im Raum ist so dass wäre so die die stille.

00:38:48: ich bin sowieso ein großer freund davon runden zu machen weil wir sonst ja immer in der routine sind dass diejenigen die gerne und gut auch vor größeren gruppen sprechen die größten redeanteile haben und da es oft so viel Wissen noch im Raum, was dann einfach nicht hörbar wird und das ist schade.

00:39:04: Und dominante Persönlichkeiten die mit denen also klar wenn jetzt... Also als ich gestern erst nach meinem Workshop richtig gesagt habe naja Also, also wirklich gesagt haben sie haben aber auch ein Talent hier immer wieder sich dazwischen zu fuschen.

00:39:21: Ich meine das dann ernst.

00:39:23: ich kann dass auch so ich kann das wirklich auf wenn das Wort Wertschätzung ihr langsam so im Bassworld wird.

00:39:28: Aber ich kann es dann wirklich auch achten im Sinne von krass der kämpft für seine Sache der ist da Fantastisch, wie er da immer.

00:39:38: Und es hatten sich noch drei andere gemeldet.

00:39:40: beziehungsweise bei Ihnen habe ich auch gesehen, dass Sie gerne nochmal was dazu sagen ... Also das auch so mit einem Augenzwinkern aber in so einer ist völlig okay und wollen so wirklich so Weiterhand haben.

00:39:55: Ich glaube auch, dass gibt's eine größere Selbstverständlichkeit für Gruppe weil die kennen sich ja schon Also, die wissen ja dann.

00:40:03: Und er kam jetzt danach auch und sagte so ... Ja, ich weiß!

00:40:07: Ich hab mal gesagt, es ist ja ... Aber macht doch Spaß sich darüber auszuschauen und sagt ja genau das macht Spaß.

00:40:15: Es ist ja dann auch Aufgabe der anderen, sich da mit einzubringen.

00:40:19: Das ist nicht so nach dem Motto, ne?

00:40:22: Und handwerklich habe ich vorher halt immer Praktiken des Gelingens oder wie du sie immer nennen möchtest.

00:40:30: Also ich bin kein großer Freund davon, dass man vorher vereinbart sich gegenseitig ausreden zu lassen weil dann brauchst du nur einen vier Redner im Raum und dann haste den Salat.

00:40:40: Und sondern das ist eben auch da wieder in dieser geteilten Verantwortung von Anfang an zu sagen erst passt auf ihr achten drauf.

00:40:48: aber es gibt Leute die denken laut beim sprechen und das hilft dann ja auch Und wir achten ein bisschen darauf.

00:40:56: So im Sinne von ... Weil dann kam die Nächste, ich bin dafür, dass wir die Redebeiträge kurz halten.

00:41:01: Das ist genauso wenig hilfreich!

00:41:03: Die guten Sachen kommen ja manchmal erst im fünften, sechsten Satz oder wenn der noch mal ... Also das sind auch so vermeintliche Regelungen, die wir uns da im Alltag geben und die dann solche Routinen eher stärken.

00:41:17: Es ist doch glaub ich so ... sind häufig auch welche, die vielleicht noch nicht das Gespür gehabt haben, Gefühl gehabt haben.

00:41:24: Dass sie auch wirklich gehört wurden.

00:41:25: mit dem was Sie gesagt zu sagen

00:41:26: haben?

00:41:27: Ja

00:41:28: und

00:41:31: also emotional intelligent darauf geschaut habe ich häufig so Modelle und so auch Fragestellungen vor Augen sich zu fragen Was ist denn der Grund dafür dass jemand besonders viel besonders laut oder was auch immer redet?

00:41:46: und auch dahinter steckt ein Bedürfnis.

00:41:49: In dem Sinne, es erst mal wertzuschätzen hilft dann in so eine Selbstreflexion zu gehen ... Genau!

00:41:53: ... weil ansonsten ist das Bedürftnis nach wie vor da.

00:41:56: Aber genau das meine ich mit dieser Präsenz.

00:41:58: Dann finde ich grandios zu sagen, klar, erst einmal wertschätze ich das so.

00:42:03: Und das klingt, finde ich verrückt.

00:42:05: Ich glaube immer noch, wenn ich dir zuhöre, dass ich merke, funktioniert das wirklich?

00:42:10: Aber ich habe letztes eine Situation erlebt.

00:42:12: Da war ich auch sehr stolz auf mich, wie ich reagiert hab.

00:42:14: Es waren nämlich auch so ein Intuitionsding.

00:42:16: Da kam jemand in einen Training rein und sagte, dass das heute hier so stattfindet.

00:42:22: Passt mir überhaupt nicht!

00:42:23: Das war noch bevor.

00:42:24: Hallo weil ich... Heute Abend wollte ich eigentlich beim Spanisch sitzen und die verantwortliche Person, die mich auch eingeleitet hatte reagierte da drauf und sagt schön, dass du trotzdem da bist und so.

00:42:34: und eigentlich habe ich gedacht, das wäre jetzt abgefrügt.

00:42:36: Dann hab' ich eine Check-Inrunde gemacht Ich habe eine grandiose frage gestellt und alle haben auch gelacht und meinen tag ist gelaufen wie eine süßigkeit und die wäre.

00:42:48: Und als er dran kam, da waren schon zwanzig leute dran gewesen sagt er ja hallo ich bin der bernndt und ich will mal sagen dass dieser termin beim nächsten mal ein anderer sein muss weil sonst komme ich nicht zum spanisch.

00:43:00: Und ich hab so ad hoc irgendwie in so einer Energie drin, dass ich dachte, witzig Bernd, du hast gar nicht mal eine Frage beantwortet.

00:43:07: Aber ist auch okay, haben wir auch mal gehört sozusagen.

00:43:09: aber welche Süßigkeit wärst du denn jetzt?

00:43:11: da auch so ein Humor reinzubringen?

00:43:13: und trotzdem habe ich in dem Moment gespürt, oh!

00:43:15: Ich konfrontiere jetzt auch.

00:43:17: Das ist mir nämlich auch oft bewusst aber auf so eine lustige Art und Weise ohne ihn da jetzt bloßzustellen sondern zu sagen, ich finde das hier wirklich lustig und es schießt jetzt nix kaputt oder so.

00:43:28: Aber ich hab' auch schon gesehen dass die anderen Leuten die Augen rollten um das dann zu integrieren... ...und es hat funktioniert.

00:43:34: also es war wirklich so, dass es irgendwie so ne Aufmerksamkeit hatte irgendwie locker und leicht und so.

00:43:41: Und da merke ich immer, ich glaube mir manchmal selber nicht dass das wirklich jetzt funktionieren könnte und macht eine andere Erfahrung.

00:43:47: Das finde ich auch ganz schön.

00:43:49: Ganz cool!

00:43:51: Du hast... Gesagt oder beziehungsweise du hast aber noch etwas.

00:43:56: das habe ich schon angekündigt.

00:43:57: jetzt haben wir uns schon ganz viel über Präsenz unterhalten.

00:44:00: Du hast einen Prozess vor kurzem durchlebt eine Erfahrung gemacht um selber nochmal der sich selber sehr präsent dreht, du bist nämlich was an deinem Wettbewerb teilgenommen und hast gesagt Ich werde Jeremy's Next Speaker Star Und da bin ich ja aufmerksam geworden, weil ich mich gefragt habe was steckte dahinter?

00:44:19: Also vielleicht zur Erklärung.

00:44:21: Es geht um einen Wettbewerb wo es darum geht als Sprecher zu punkten.

00:44:27: So hab' ich richtig verstanden, erklär uns doch mal was das war und wie das gelaufen ist.

00:44:34: Genau!

00:44:34: Das ist ein Rednerwettbewerk der auch jährlich stattfindet Und das ist so ein bisschen aufgezogen, wie Germanis next superstar also in der Struktur.

00:44:44: Das heißt du wirst da gecastet und dann gibt es immer Publikum-Votes und Jury-Vote.

00:44:50: Dann kommst Du von Runde auf Runde und ich bin tatsächlich ins Finale gekommen.

00:44:55: Wir sind damit... Wir sind mit rund sechshundert Leuten gestartet, die durch dieses Casting gekommen sind.

00:45:03: Und bei mir war das ein Impuls.

00:45:04: Eine Freundin von mir hat dem Jahr vorher teilgenommen und dadurch kriegte ich diese Werbe-E-Mails.

00:45:09: Das ist einfach ein sehr gut gemachtes Marketing.

00:45:12: Da kannst du auch auf vielen Ebenen gut lernen... ...und dann habe ich gedacht so.

00:45:18: Bei mir war es ausgelöst tatsächlich von dieser Lust, auch auf der Bühne zu stehen.

00:45:23: da durfte ich auch erst mal so ein bisschen reingucken, wo die dann herkommt.

00:45:28: Weil ich die schon ... Da war schon ein Teil in mir der das auch so innerlich verurteilt hat im Sinne von Puh!

00:45:35: Und was ich dann unter anderem gemerkt habe ist also dass das Gesamtgesellschaftliche beschäftigt uns ja wirklich überhaupten alle

00:45:45: und

00:45:46: ich denke mir immer naja wenn ich nix direkt machen kann, muss ich irgendwo Einfluss nehmen Und dann müsste ich eigentlich in die Politik gehen, nein.

00:45:54: Möchte ich nicht oder aber ich möchte im Journalismus was tun?

00:45:58: Nein!

00:45:59: Kann ich auch nicht habe ich nicht gut gelernt und dann hab' ich generell aber so ganz ohne und dann habe ich gemerkt ach guck Bühne könnte so ein Teil sein oder generell Sichtbarkeit, wo ich einfach mit dem ... Wo ich von überzeugt bin.

00:46:15: Das heißt ja überhaupt nicht in dem Anspruch auf Richtigkeit aber wo ich halt gute Erfahrungen gemacht habe und wo ich merke, das finde ich persönlich schön wenn die Welt das mehr hätte, braucht mir Sichtbarigkeit.

00:46:27: Insofern war das irgendwie, kam das so?

00:46:30: Ich musste damals einen zwei Minuten Video aufnehmen Und Abgabe war Siebundzwanzigste Dezember oder so was.

00:46:38: Natürlich habe ich um sieben Zwanzigsten december, um siebzehn Uhr dieses Video aufgenommen.

00:46:41: hinter mir war noch so ein total verwelkter, so eine Amarilles.

00:46:46: also es war wirklich alles nicht optimal und das Licht war auch wackelig und ich bin dann selbst bei meinem besten Take auf vier Minuten gekommen.

00:46:53: Dann hab' ich ein bisschen geschnitten und da war ich bei zwei Minuten.

00:46:56: Es war alles wirklich sehr handwerklich So komm', ich mach einfach

00:46:59: mal.

00:47:00: Und dann ging das aber los.

00:47:02: Da musste man irgendwie so im April-Mai muss man dann stimmen kommen, Stimme einsammeln für.

00:47:06: Und dann habe ich gedacht naja komm jetzt hast du mitgemacht jetzt machst es auch richtig so.

00:47:12: und das war tatsächlich mit die anspruchsvolle Aufgabe weil ich war ja gar nicht zufrieden mit diesem video also mit der message schon aber mit allem was so qualitieanspruch oder so an ging überhaupt nicht.

00:47:24: Also welche messages waren so?

00:47:26: Ja also es musste irgendwas sein wo ein tipp drin war zwei minuten Und es durfte kein Selbstvermarktungsvideo sein.

00:47:36: Also sollte schon eine inhaltliche Message haben, also sowas,

00:47:39: sowas.

00:47:41: Genau.

00:47:43: und dann habe ich, obwohl ich mit diesem Video so unzufrieden war, das hatte ich auch überhaupt nicht begriffen dass das direkt auch mein Casting-Video, also ich dachte das wäre nur um ... Ich hab viel mehr SMG da erschlossen Genau.

00:47:54: Und dann hab ich ganz viele Menschen aktiviert und hab gesagt, so Leute, ich habe oft gesagt, wählt einfach, ihr müsst euch das Video gar nicht angucken!

00:48:03: Aber es ist ja häufig dann so, dass man anders darauf guckt von außen als von innen.

00:48:07: also es fanden auch viele gut.

00:48:09: Dann bin ich in die Top-Twenty gekommen durch ganz viele Stimmen.

00:48:12: Dann haben wir einen Liveauftritt auf einer Bühne gehabt wo wir dann auch noch mal zwei Minuten etwas pointierter diese Rede halten konnten nämlich in den Top ten gekommen oder über vier Minuten sprechen.

00:48:22: die Insignale bekommen, da durften wir acht Minuten sprechen.

00:48:26: Und das war und jeweils aber immer wieder so Jury klar nur noch nicht direkt ein Einfluss drauf und eben immer wieder Community auch aktivieren und dieses auch um Unterstützung bitten.

00:48:42: Das war ein Thema!

00:48:44: Warum war das ein Thema für dich?

00:48:46: Ja, das hab ich mich auch oft gefragt.

00:48:48: Ich habe ja so eine tolle Community und es ist immer wieder wenn mich Leute um Unterstützung freien mir die Erste.

00:48:53: Deshalb hab ich diese E-Mail überhaupt gekriegt weil ich meine Freundin damals unterstützt habe.

00:49:00: Und es hatte viel mit den Anteilen zu tun ... Was denken die über dich, dass ihr jetzt auf die Bühne willst?

00:49:08: Ist es hochwertig genug, dass diejenigen, die dich gut kennen, dich noch erkennen?

00:49:12: Für mich war tatsächlich auch Bühne.

00:49:15: also ich bin ja jemand der viel lieber andere Menschen auf bühne stellen und für mich war es tatsächlich auch ein schönes Projekt aber wirklich auch an so einer wertigkeit ein super spannendes projekt.

00:49:25: wie kann ich denn auch als kinotspeakerin das beibehalten.

00:49:30: Also, dass ich eben nicht in das belehrende Bekehrende beschwerende komme und sage was als falsches sondern weiterhin in dem Einladen inspirierend ermutigen bleibe weil es ja darum geht auch liebevoll Menschen einzuladen über sich nachzudenken Und das dann aber auch in der unterhaltsamen Art.

00:49:48: und tatsächlich auch klar hast du Resonanz, wenn du dann auf der Bühne stehst im Sinne von dass dann gelacht wird oder aber Du das schon auch ein bisschen spürst.

00:49:58: Und du bereitest es ja vorher vor.

00:49:59: also das sind hier auch viel gewählte Worte.

00:50:02: Also haben die Leute zwar immer gesagt möglichst frei Wenn ich in zwei Minuten was auf den Punkt bringen soll, dann hab ich das vorbereitet.

00:50:11: Man kann das bestimmt üben über die Snippets und nicht jedes Wort war auswendig gelernt.

00:50:15: Und es brauchte Anker, sonst war ich da zumindest mit meinem Handwerk noch nicht anders zu in der Lage.

00:50:22: Das war schon sehr spannend als Prozesse.

00:50:27: Ich habe zum Beispiel auch gelernt ... Ich hab immer nur am Anfang gesagt, Andrea macht Facilitation und mag Menschen Und ab der zweiten Runde hab ich dann auch mal gesagt, ehemalige Juristin lang im Unternehmen ... Also so mal ein paar Sachen.

00:50:40: Weil also mir alle Leute sagten, Andrea, sag doch mal was du alles?

00:50:46: Ich geh immer davon aus die Leute unterstellen schon, dass ich was weiß.

00:50:49: Ja!

00:50:50: Sagt mir aber den jemanden, es ist noch leichter, wenn du's dazu sagst.

00:50:55: Okay!

00:50:56: Gut, ich war zehn Jahre im Unternehmen und ... So ist das so... War das auch so eine falsche Bescheinheit raus?

00:51:06: Ich weiß es nicht.

00:51:07: Ich glaube schon, dass in der Facilitation ... Wir sind unser wichtigstes Tool, aber es geht ja nie um uns.

00:51:16: Sondern es geht immer um die Gruppe und andere in ihrer Schönheit leuchten zu lassen.

00:51:20: Und wir dürfen dann gut für uns sorgen, dass wir dann so ... Das war glaub ich ein ... musste ich einfach mal kurz die Rolle wechseln im Sinne von ... Ja... Vielleicht war es eine falsche Bescheidende als auch eine spannende Formulierung bis ich erst mal drüber nachdenke.

00:51:40: Ja, ich glaube das ist... weil wir über Präsenz sprechen, ja diese Auseinandersetzung und deine Antworten geben die ganze Zeit eigentlich so eine Einladung sich auch mit sich selber auseinanderzusetzen.

00:51:52: Also im wahrsten Sinne selbstbewusst zu sein, selbst reflektiert da reinzugehen.

00:51:58: und eben ich habe das so wahrgenommen in diesem Prozess dass du es gewirkt also ich hab ja diese ganzen Gedanken hintergedanken gar nicht mitbekommen da kannten wir uns noch gar nicht.

00:52:10: Und zu merken, dass dahinter eben auch ein Prozess jetzt bei dir stand oder so erzählt mir davon.

00:52:15: Dass du ja wieso Anteile nochmal eingesammelt hast auch und zu sagen kann ihr das zeige ich euch das zeig ich euch oder so gerade vom inneren Team gesprochen hast Ich finde es ganz berühren zu sehen dass du jemand bist der seine eigene reise jetzt erzählt.

00:52:32: ein inneres team neu anzuordnen bedeutet ja immer auch durch schmerzen durchzugehen.

00:52:40: verabschieden neu einladen neu ausprobieren und so und das auf die bühne zurück halte ich für eine ganz ganz ganz große leistung und auch einfach ein mutiges sich zeigen.

00:52:54: So und das finde ich irgendwie echt cool, also großen Respekt.

00:52:59: Dankeschön!

00:53:00: Es war auch wirklich... Also ich habe da viel gelernt und dass es spannend ist.

00:53:05: für andere war dann schwierig sich vor die vielen Menschen zu stellen.

00:53:07: Das hat überhaupt kein Problem mit gehabt.

00:53:10: Ja, ja.

00:53:11: Es waren ganz andere Dinge wo ich wirklich dachte, krass was geht denn hier

00:53:17: ab?

00:53:18: Ja, das glaube Wenn ich jetzt hier diesen Podcast höre und gerne lernen möchte in dieser Art, so wie du das machst Präsenz zu sein in der Gruppe.

00:53:30: Weil ich vielleicht selber Facilitator bin oder weil ich das kenne vor Gruppen zu stehen Und ich möchte das gerne so tun Kannst du drei Dinge nennen die mir helfen präsentär zu sein?

00:53:42: Oder in diesem Sinne mit mir verbunden zu sein?

00:53:47: Was kann nicht tun?

00:53:51: Das erste, was mir einfällt ist wirklich der liebevolle Blick auf mich selber.

00:53:55: Also mich nicht ... mich nicht dafür verantwortlich zu machen dass ich vielleicht in jemand anderem etwas auslöse.

00:54:05: Oh ja

00:54:05: cool!

00:54:07: Sehr achtsam zu sein warum der andere mir das so sagt?

00:54:10: Das ist kein Widerspruch und gleichzeitig zu wissen, dass es nichts wo ich jetzt was verkehrt gemacht habe sondern Es ist genau, dieses berühmte Trust-the-Process.

00:54:23: Es ist richtig, dass das gerade passiert, weil der Mensch mich vielleicht auch braucht und ich da aber wirklich liebevoll mit mir bleibe.

00:54:31: Also nicht verurteilt, als hast du es verkackt oder wie kannst du nur und vorsichtiger werden?

00:54:35: Das wäre das Erste was mir einfällt.

00:54:38: Das Zweite ist tatsächlich gut für mich zu sorgen!

00:54:43: Das sind jetzt also egoistische Kisten, aber ich glaube wirklich, dass dies relevante ist.

00:54:49: Also in aller Achtung und Wertschätzung für mein Gegenüber braucht es mich aber in meiner besten Verfasstheit.

00:55:01: Ich weiß gar nicht, ob ich das Beispiel habe wie und ob ich es anders gemacht habe, aber dieses eine Pause zu machen wenn's nicht mehr geht... So klage ich mal drüber, wenn ich merke für die Gruppe ist es jetzt aber nicht lange.

00:55:17: Und auch das ist vielleicht einfach ... Aber ich ziehe mir was Schönes an!

00:55:22: Ich bin ordentlich da.

00:55:25: Ich bin auch so da, dass ich gut für mich sorge.

00:55:31: und eine Dritte Sache, die vielleicht etwas auch greifbarer ist Ich bin gut vorbereitet, nicht um das dann genauso durchzuziehen sondern auch für mich eine Sicherheit zu haben.

00:55:47: Also im Sinne von ich habe immer eine sehr klare Intention mit dabei die ich im Idealfall vorher natürlich mit Gruppe und allen... also die hab' ich ja nicht mitgebracht aber ich kann halt dadurch in der Klarheit da sein.

00:56:04: Ich weiß gar nicht, ob das jetzt hilfreiche Antworten sind im Sinne von dass die direkt so umsetzbar sind.

00:56:10: Aber da sind die mir jetzt kommen.

00:56:14: Also ich finde es... Das ist ja die Frage wer das hier mitnehmen kann und das könnt ihr gerne mal kommentieren was ihr da vielleicht noch an Anschluss fragen habt oder inwieweit das hilfreich war?

00:56:24: Das würde mich auch interessieren.

00:56:25: und ich glaube gerade der Der Punkt gute Vorbereitung, da würde ich jetzt am liebsten wissen wollen.

00:56:30: Okay was ist das sozusagen?

00:56:32: Aber das können wir vielleicht auch noch mal woanders vertiefen.

00:56:37: Ich mag den ersten Punkt auch schon total gerne weil ich glaube dass es so ein Prozess der braucht ein bisschen was sich da selbst ernst zu nehmen nicht in irgendeiner Rolle allein unterwegs zu sein, sondern mich mit dieser Rolle zu verbinden und auch zu identifizieren.

00:56:57: Und dass das eine starke Präsenz dann gibt, glaube ich sofort.

00:57:02: aber der Weg dahin ist nicht leicht Also nicht immer schwer, das will ich damit auch nicht sagen.

00:57:08: Aber nicht leicht im Sinne von... Das kostet mich auch was!

00:57:10: Das kostelt mich auch etwas, mich selbst zu entdecken.

00:57:12: Es kostet mir auch etwas mit mir meinen Unsicherheiten auseinanderzusetzen oder so.

00:57:17: aber ich finde es auch ganz schön dass du gesagt hast einen liebevoller Blick auf mich selbst bedeutet ja auch zu sagen alles was da ist auch an Unsicherheit vielleicht auch an Träger oder halt eben auch an Sicherheit und auch an Erfahrungen wie du gesagtest was du bei Germany's Next Speakers da gelernt hast einzubringen und zu sagen, das biete ich euch jetzt an.

00:57:39: Wie cool dass wir alle zusammenkommen, so ne?

00:57:40: Also es finde ich irgendwie ganz ganz ganz cool Gedanken.

00:57:43: Danke!

00:57:46: Ja

00:57:46: Andrea, ich würde mit dir gerne noch zum Abschluss in meine kleine Abschlussrubrik gehen und zwar sind das drei Fragen zum Schluss wenn du Lust hast und zwar ist das die Rubrik bevor du gehst.

00:58:02: Bevor du gehest was macht dich gerade stolz?

00:58:09: Dass ich neben meinem laufenden Geschäft, was eben Facilitation Beratungen Co.

00:58:15: ist jetzt gerade noch so nonschalante Online-Kurs gelanche wo ich die Website mit Clot erstellt habe, wo ich das irgendwie auf meinen Website-Dings gebracht habe also dass sich so diese vielen Bälle in der Luft halten kann und das in so einer Fülle machen darf.

00:58:37: Und das aber auch kann, also genau.

00:58:44: Schön!

00:58:45: Bevor du gehst, womit willst du mich herausfordern?

00:58:53: Das ist für mich ein anspruchsvoller Begriff weil ich weiß gar nicht ob ich Menschen herausfordere.

00:58:59: Ich würde sagen lieber Dennis es ist schon so viel da Glaubst ein bisschen mehr.

00:59:08: Okay, danke!

00:59:11: Bevor du gehst was inspiriert dich sehr?

00:59:15: Gespräche wie diese Menschen die ich empfinde uns da gemeinsam unterwegs sein in die Welt rausgehen und auf eine Art und Weise wirken die vielleicht nicht immer so handfest ist, wie sich das der ein oder andere gerne begreiflicher wünschen würde.

00:59:38: Die aber für einen unglaublichen Unterschied sorgen und ... nee, unglaublich streiche ich für einen spürbaren Unterschied

00:59:48: sorgen.".

00:59:49: Cool!

00:59:51: Ja lieber Andrea, ich danke dir sehr, dass du hier im Podcast warst.

00:59:55: Ich habe während unseres Gesprächs die ganze Zeit gedacht, es erinnert mich an ein Modell aus der Transaktionsanalyse.

00:59:59: Das ist meine Sprache Man wahrscheinlich oder viele Leute, wahrscheinlich auch und das heißt... ...das Modell für Grundhaltung.

01:00:08: Ich bin okay du bist okay!

01:00:11: Und da auf allen Seiten zu üben, sich einzufühlen.

01:00:15: Das kommt mir als Haltung entgegen und ich finde das ganz, ganz wundervoll!

01:00:18: Ich freue mich sehr dass wir uns mehr und mehr kennenlernen und bin gespannt was die Zukunft bringt und dank dir für all deine Insights aber auch das Herzteilen heute hier.

01:00:29: wünsche allen Zuhörern jetzt einen wundervollen Tag und sage mal

01:00:33: Tschüss!

01:00:39: mir möglich gemacht hast mit diesem Gespräch echt ganz, ganz zauberhaft.

01:00:42: Danke!

01:00:43: Gerne, bis dann, ciao!

01:00:45: Tschüss.

Über diesen Podcast

Der Sommer heißt Dennis mit Vornamen. Und schon immer fasziniert davon, dass beim Begegnen und Sprechen von Menschen irgendwas Besonderes passiert. Oft geht er inspiriert und manchmal auch irritiert aus den Gesprächen. Und das hat in beiden Fällen ne wichtige Bedeutung.
Dennis ist überzeugt davon, dass diese Inspirationsbegegnungen und Irritationstalks dann geschehen, wenn Menschen über ein Thema aus ihrem Leben sprechen, dass sie selber haben tief gehen lassen oder tief gehen lassen mussten.

Also setz dich dazu und schreib Dennis, was dich an den Folgen inspiriert und irritiert hat! Schreib ne Mail mit deinen Gedanken - und gerne auch Feedback - an dennis@immersommer.net! Du kannst ihn auch bei Instagram finden.

#abonnierengerne #sterneauch #danke

von und mit Dennis Sommer

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